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Gebäudebestand · Nordrhein-Westfalen

BielefeldGebäudehöhen und Dachformen der Wohngebäude

Gemeindeschlüssel 05711000 · 60.622 Wohngebäude · Datenstand 2025/2026

Wohngebäude60.622von 135.352 Gebäuden
Typische Höhe9,8 mMedian · NRW: 9,3 m
Anteil Wohngebäude44,8 %NRW: 42,1 %
HöhenvielfaltPlatz 90von 395 bewerteten Gemeinden — je weiter vorn, desto unterschiedlicher hoch stehen die Häuser

Wie hoch die Wohnhäuser in Bielefeld stehen

Verteilung über die 60.622 erfassten Wohngebäude, in Zwei-Meter-Klassen. Die oberste Klasse ist offen — sie enthält alles ab 20 Metern.

0–2 m
0,1 %
2–4 m
3,4 %
4–6 m
4,0 %
6–8 m
10,6 %
8–10 m
36,8 %
10–12 m
27,5 %
12–14 m
11,7 %
14–16 m
3,8 %
16–18 m
1,2 %
18–20 m
0,6 %
ab 20 m
0,3 %

Die Hälfte aller Wohnhäuser liegt zwischen 8,6 m und 11,2 m.

  • Ein typisches Wohnhaus steht hier 0,5 m höher als in ganz NRW (9,8 m gegenüber 9,3 m).
  • Das entspricht dem Bild in ganz NRW: Dort liegt dieselbe Hälfte zwischen 8,0 m und 10,7 m.
  • Satteldächer sind mit 48,2 % häufiger als in ganz NRW (45,8 %).

Dachformen in Bielefeld

Anteil an den Wohngebäuden, nach amtlicher Klassifikation im Gebäudemodell. Mischform ist dabei ein eigener amtlicher Schlüssel für Dächer, die sich keiner Grundform zuordnen lassen — keine Bauform im üblichen Sinn.

Anteil der Dachformen an den Wohngebäuden in Bielefeld, daneben der Vergleichswert für ganz Nordrhein-Westfalen.
DachformBielefeldNordrhein-WestfalenNRW
Satteldach48,2 %45,8 %
Mischform24,3 %29,5 %
Flachdach12,2 %10,1 %
Pultdach10,8 %10,9 %
Walmdach2,3 %1,2 %
Sonstiges1,6 %1,9 %
Zeltdach0,3 %0,2 %
Krüppelwalmdach0,3 %0,4 %

Die Dachform unterscheidet Orte schwächer als die Höhe: Über die 53 Kreise und kreisfreien Städte Nordrhein-Westfalens schwankt der Satteldachanteil um 22,3 Prozentpunkte, während die Höhenstreuung im selben Vergleich um das 5,0-Fache auseinandergeht. Sie steht hier als Bestandsangabe, nicht als Unterscheidungsmerkmal.

Was außer Wohnhäusern in Bielefeld steht

Das Gebäudemodell kennt in Bielefeld 135.352 Gebäude. Nur 44,8 % davon sind Wohngebäude — alle Zahlen oben beziehen sich ausschließlich auf diese. Gemischt genutzte Gebäude stehen mit in der Liste, zählen aber nicht mit; sie sind die bekannte Grenze aus dem Methodenteil.

  • WohngebäudeSchlüssel 1000
    60.62244,8 %
    Median 9,8 mmeist Satteldach (48,2 %)
  • Garagen und ParkbautenSchlüssel 2460
    36.87627,2 %
    Median 2,7 mmeist Flachdach (69,0 %)
  • Gebäude für Wirtschaft oder GewerbeSchlüssel 2000
    6.0864,5 %
    Median 6,5 mmeist Flachdach (55,6 %)
  • Gemischt genutztes Gebäude mit WohnenSchlüssel 1100
    4.3843,2 %
    Median 12,2 mmeist Satteldach (32,0 %)
  • Übrige Gebäudearten
    27.38420,2 %
    gemischte Höhenmeist Satteldach (36,8 %)

Die Nummern sind ALKIS-Gebäudefunktionen. Was sie bedeuten und warum ein Teil der Kategorien ohne eigene Bezeichnung bleibt, steht auf der Landesseite.

Methode und DatengrundlageHöhenbegriff, typische Höhe, Höhenvielfalt und bekannte Grenzen
Höhe
measuredHeight aus dem Modell, gemessen vom tiefsten Punkt der Grundfläche bis zum höchsten Punkt des Daches. Bei mehrteiligen Gebäuden steht der Wert an den Gebäudeteilen; die Auswertung löst das auf und nimmt die größte Teilhöhe. Am Hang fällt dieser Wert höher aus als in der Ebene — bei gleichem Haus. In topografisch bewegten Orten ist ein Teil der Höhenstreuung deshalb Gelände, nicht Bebauung.
Nicht für Bauvorhaben
Diese Höhe ist ein Modellwert und nicht die Gebäudehöhe im Sinne der Landesbauordnung. Für Bauanträge, Abstandsflächen oder Bewertungen ist sie nicht geeignet.
Typische Höhe
Durchgängig der Median, nicht der Mittelwert: Die Hälfte der Wohnhäuser steht niedriger, die Hälfte höher. Einzelne Hochhäuser verschieben ihn nicht.
Höhenvielfalt
Die Rangfolge misst, wie breit die Spanne ist, in der die Häuser liegen, wenn man das niedrigste und das höchste Viertel weglässt. Verglichen werden 395 von 396 Gemeinden. Eine breite Spanne heißt: Die Häuser unterscheiden sich stark in ihrer Höhe — über Baustil, Alter oder Material sagt der Wert nichts. Bewusst so gewählt statt über Höhenklassen: Ein Klassen-Anteil hängt davon ab, wo man die Grenzen ansetzt, und die Rangfolge verschiebt sich mit ihnen.
Bekannte Grenze
Gemischt genutzte Gebäude (Gebäudefunktion 31001_1100) zählen definitionsgemäß nicht mit — in ganz NRW rund 322.814 Objekte. In den meisten Gemeinden liegt ihr Anteil unter fünf Prozent, in Bonn bei 87 Prozent (60.308 von 69.173 Wohnhäusern). Bonn ist deshalb weder vergleichbar noch in der Rangliste; sein Beitrag zu den Landeszahlen fällt entsprechend zu niedrig aus.

Datensatz, Gebäudeauswahl und der Abgleich mit der amtlichen Baustatistik gelten für ganz Nordrhein-Westfalen und stehen vollständig auf der Landesseite.

Datengrundlage: 3D-Gebäudemodell LoD2 (CityGML). © Geobasis NRW 2025, dl-de/zero-2-0 Quelle beim Bereitsteller. Die hier gezeigten Werte sind eine Auswertung von briven: gefiltert nach Gebäudefunktion, je Gemeinde aggregiert und gerundet. Für die Aggregation trägt briven die Verantwortung, nicht der Datenbereitsteller.