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Gebäudebestand · Schleswig-Holstein

FlensburgGebäudehöhen und Dachformen der Wohngebäude

Gemeindeschlüssel
01001000
Einwohner
99.307
Datenstand
2023–2025
Quelle
LoD2 · CityGML

Höhenverteilung als Grafik: Die häufigste Höhenklasse ist 8–10 m, die typische Höhe (Median) liegt bei 8,8 m. Alle Werte stehen im Abschnitt zur Höhenverteilung als Zahlen.

Jede Häuserreihe ist eine Zwei-Meter-Klasse: Die Breite zeigt ihren Anteil, die Höhe die reale Gebäudehöhe. Die oberste Klasse ist offen — sie enthält alles ab 20 Metern.
Wohngebäude16.466von 32.557 Gebäuden
Typische Höhe8,8 mMedian · Schleswig-Holstein: 8,1 m
Anteil Wohngebäude50,6 %Schleswig-Holstein: 45,0 %
HöhenvielfaltPlatz 13von 1.112 bewerteten Gemeinden — je weiter vorn, desto unterschiedlicher hoch stehen die Häuser

Wie hoch die Wohnhäuser in Flensburg stehen

Verteilung über die 16.466 erfassten Wohngebäude, in Zwei-Meter-Klassen. Die oberste Klasse ist offen — sie enthält alles ab 20 Metern.

  • 0–2 m: 0,1 %
  • 2–4 m: 5,0 %
  • 4–6 m: 7,6 %
  • 6–8 m: 21,9 %
  • 8–10 m: 35,3 %
  • 10–12 m: 12,2 %
  • 12–14 m: 7,5 %
  • 14–16 m: 5,0 %
  • 16–18 m: 2,7 %
  • 18–20 m: 1,5 %
  • ab 20 m: 1,1 %
0–2 m
0,1 %
2–4 m
5,0 %
4–6 m
7,6 %
6–8 m
21,9 %
8–10 m
35,3 %
10–12 m
12,2 %
12–14 m
7,5 %
14–16 m
5,0 %
16–18 m
2,7 %
18–20 m
1,5 %
ab 20 m
1,1 %

Die Hälfte aller Wohnhäuser liegt zwischen 7,4 m und 10,6 m.

  • Ein typisches Wohnhaus steht hier 0,7 m höher als in ganz Schleswig-Holstein (8,8 m gegenüber 8,1 m).
  • Die Häuser stehen unterschiedlicher hoch als in Schleswig-Holstein insgesamt: Dort liegt dieselbe Hälfte enger beieinander, zwischen 6,9 m und 9,1 m.
  • Satteldächer sind mit 61,8 % seltener als in ganz Schleswig-Holstein (67,2 %).
  • 1,1 % der Wohnhäuser sind 20 Meter oder höher — in ganz Schleswig-Holstein sind es 0,4 %.

Dachformen in Flensburg

Anteil an den Wohngebäuden, nach amtlicher Klassifikation im Gebäudemodell — der schmale Balken zeigt den Landeswert. Mischform ist dabei ein eigener amtlicher Schlüssel für Dächer, die sich keiner Grundform zuordnen lassen — keine Bauform im üblichen Sinn.

  • Satteldach61,8 %Schleswig-Holstein: 67,2 %
  • Flachdach18,0 %Schleswig-Holstein: 10,0 %
  • Walmdach13,3 %Schleswig-Holstein: 15,4 %
  • Pultdach5,8 %Schleswig-Holstein: 6,3 %
  • Zeltdach0,9 %Schleswig-Holstein: 0,9 %
  • Turmdach0,1 %Schleswig-Holstein: 0,1 %
  • Mansarddach0,1 %Schleswig-Holstein: 0,1 %

Die Dachform unterscheidet Orte schwächer als die Höhe: Über die 15 Kreise und kreisfreien Städte Schleswig-Holsteins schwankt der Satteldachanteil um 11,6 Prozentpunkte, während die Höhenstreuung im selben Vergleich um das 2,2-Fache auseinandergeht. Sie steht hier als Bestandsangabe, nicht als Unterscheidungsmerkmal.

Was außer Wohnhäusern in Flensburg steht

Das Gebäudemodell kennt in Flensburg 32.557 Gebäude. Nur 50,6 % davon sind Wohngebäude — alle Zahlen oben beziehen sich ausschließlich auf diese. Gemischt genutzte Gebäude stehen mit in der Liste, zählen aber nicht mit; sie sind die bekannte Grenze aus dem Methodenteil.

  • Wohngebäude50,6 %
  • Garagen / Parkbauten18,2 %
  • Gemischt genutzt1,3 %
  • Übrige30,0 %
  • WohngebäudeSchlüssel 1000
    16.46650,6 %
    Median 8,8 mmeist Satteldach (61,8 %)
  • Garagen und ParkbautenSchlüssel 2460
    5.91818,2 %
    Median 2,9 mmeist Flachdach (68,7 %)
  • Gemischt genutztes Gebäude mit WohnenSchlüssel 1100
    4191,3 %
    Median 15,1 mmeist Satteldach (43,0 %)
  • Übrige Gebäudearten
    9.75430,0 %
    gemischte Höhenmeist Flachdach (51,5 %)

Die Nummern sind ALKIS-Gebäudefunktionen. Was sie bedeuten und warum ein Teil der Kategorien ohne eigene Bezeichnung bleibt, steht auf der Landesseite.

Methode und DatengrundlageHöhenbegriff, typische Höhe, Höhenvielfalt und bekannte Grenzen
Höhe
measuredHeight aus dem Modell, gemessen vom tiefsten Punkt der Grundfläche bis zum höchsten Punkt des Daches. Bei mehrteiligen Gebäuden steht der Wert an den Gebäudeteilen; die Auswertung löst das auf und nimmt die größte Teilhöhe. Am Hang fällt dieser Wert höher aus als in der Ebene — bei gleichem Haus. In topografisch bewegten Orten ist ein Teil der Höhenstreuung deshalb Gelände, nicht Bebauung.
Nicht für Bauvorhaben
Diese Höhe ist ein Modellwert und nicht die Gebäudehöhe im Sinne der Landesbauordnung. Für Bauanträge, Abstandsflächen oder Bewertungen ist sie nicht geeignet.
Typische Höhe
Durchgängig der Median, nicht der Mittelwert: Die Hälfte der Wohnhäuser steht niedriger, die Hälfte höher. Einzelne Hochhäuser verschieben ihn nicht.
Höhenvielfalt
Die Rangfolge misst, wie breit die Spanne ist, in der die Häuser liegen, wenn man das niedrigste und das höchste Viertel weglässt. Verglichen werden 1.112 von 1.112 Gemeinden. Eine breite Spanne heißt: Die Häuser unterscheiden sich stark in ihrer Höhe — über Baustil, Alter oder Material sagt der Wert nichts. Bewusst so gewählt statt über Höhenklassen: Ein Klassen-Anteil hängt davon ab, wo man die Grenzen ansetzt, und die Rangfolge verschiebt sich mit ihnen.

Datensatz, Gebäudeauswahl und der Abgleich mit der amtlichen Baustatistik gelten für ganz Schleswig-Holstein und stehen vollständig auf der Landesseite.

Datengrundlage: 3D-Gebäudemodell LoD2 (CityGML). © GeoBasis-DE/LVermGeo SH 2026, CC BY 4.0 [bearbeitet], Lizenztext: creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de Quelle beim Bereitsteller. Die hier gezeigten Werte sind eine Auswertung von briven: gefiltert nach Gebäudefunktion, je Gemeinde aggregiert und gerundet. Für die Aggregation trägt briven die Verantwortung, nicht der Datenbereitsteller.