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Kaufnebenkosten-Rechner: Was der Hauskauf zusätzlich kostet.

Grunderwerbsteuer, Notar, Makler — plus die laufenden Nutzungskosten ab Übergabe. Ortsgenau gerechnet, jede Position mit Quelle und Fälligkeit.

01 — Objekt & Preis

Grunderwerbsteuer 6,5 %
Hebesatz 950 % (Destatis)
optional — macht die Gebäudeversicherung genauer
Gebäudetyp

02 — Makler & Energie

Frei verhandelbar — kein Bestellerprinzip beim Kauf.
Steht im Energieausweis — steuert die geschätzten Energiekosten.
Rechnet die Grundschuldbestellung mit ein.
Setzt echte Daten in die Fälligkeits-Zeitachse.

Einmalige Kaufnebenkosten

typisch 9–12 % des Kaufpreises
Grunderwerbsteuer (6,5 % Nordrhein-Westfalen)echt
26.000 €
Nach Festsetzung durch das Finanzamt, zahlbar vor Eigentumsumschreibung (Unbedenklichkeitsbescheinigung).
6,5 % vom Preis
Notar- & Grundbuchkostenecht
5.400 €
Notar: Rechnung unmittelbar nach Beurkundung. Grundbuch: bei Antrag auf Eintragung.
1,34 % vom Preis
Maklercourtage (3,57 %, Käufer 100 %)Schätzung
14.300 €
Vertraglich, i. d. R. bei Notartermin / Schlüsselübergabe.
3,57 % vom Preis
Gesamt45.700 €

Laufende Nutzungskosten

5.232 € pro Jahr

Die Monatswerte sind umgerechnet — tatsächlich kommen Grundsteuer, Abfall und Straßenreinigung meist quartalsweise, die Versicherung einmal im Jahr.

Position · Abrechnung€ / Monat€ / Jahr
Grundsteuerecht
52 €
627 € / Jahr
quartalsweisevier Bescheide im Jahr — je 157 €
Abfallgebührenecht
28 €
336 € / Jahr
quartalsweisevier Bescheide im Jahr — je 84 €
Wasser & Abwasserecht
45 €
540 € / Jahr
monatlichmonatlicher Abschlag
Straßenreinigungecht
12 €
144 € / Jahr
quartalsweisevier Bescheide im Jahr — je 36 €
Energie (Heizung + Strom, EEK D)Schätzung
261 €
3.132 € / Jahr
monatlichmonatlicher Abschlag
Wohngebäude- & Haftpflichtversicherung (Baujahr 1970–1989)Schätzung
38 €
454 € / Jahr
jährlicheinmal im Jahr — 454 € auf einen Schlag
Gesamt436 €5.232 €

Wann wird was fällig?

Reihenfolge der Zahlungen — für Ihre Liquiditätsplanung.

Notartermin (Beurkundung)
Notar- & Grundbuchkosten · Maklercourtage
19.700 €
Grundbuchamt — Eigentumseintragung (Kosten enthalten in Notar-/Grundbuch)
keine eigenen Kosten
Finanzamt (Grunderwerbsteuer-Bescheid)
Grunderwerbsteuer
26.000 €
Ab Eigentumsübergang (laufend)
Grundsteuer · Abfallgebühren · Wasser & Abwasser · Straßenreinigung · Energie · Wohngebäude- & Haftpflichtversicherung
436 € / Mon.

Preis- und Gebührenstand August 2026. Orientierungswerte — die verbindliche Berechnung liefert Ihr Finanzamt/Notar; die vollständige Objektprüfung leistet die briven-Analyse.

Die Nebenkosten kennen Sie jetzt. Den Zustand noch nicht.

briven prüft das Objekt vor dem Kauf: aus Luftbildern, Fotos und Dokumenten — bis zu 370 Prüfpunkte, Sanierungskosten und Deal-Breaker.

Auf die Warteliste
Kaufnebenkosten45.700 €
laufend436 € / Mon.
Details

Beispiel: Kaufnebenkosten für 400.000 € in Nordrhein-Westfalen

Ein Einfamilienhaus mit 120 m² Wohnfläche in Nordrhein-Westfalen, 3,57 % Maklercourtage. Ihre eigenen Werte tragen Sie oben im Rechner ein.

Einmalige Kaufnebenkosten

45.700 €

11,4 % des Kaufpreises — Grunderwerbsteuer, Notar/Grundbuch und Maklercourtage.

Laufende Nutzungskosten

412 € / Monat

4.944 € pro Jahr — Grundsteuer, Abfall, Wasser, Straßenreinigung, Versicherungen.

Was zählt zu den Kaufnebenkosten?

Kaufnebenkosten sind alle Kosten, die zusätzlich zum Kaufpreis anfallen. Vier Blöcke machen den Großteil aus: die Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 Prozent je Bundesland), die Notar- und Grundbuchkosten nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (rund 1,5 Prozent), die Maklercourtage(frei verhandelbar) sowie gegebenenfalls Finanzierungskosten wie die Bestellung der Grundschuld. Die einmaligen Nebenkosten beim Hauskauf liegen zusammen meist bei 9 bis 12 Prozent des Kaufpreises.

Nutzungskosten: was läuft monatlich weiter?

Neben den einmaligen Kosten entstehen ab dem Eigentumsübergang laufende Nebenkosten: Grundsteuer (jährlich, Gemeinde-abhängig), Abfallgebühren, Wasser und Abwasser, Straßenreinigung und Versicherungen. Dieser Rechner schichtet diese Werte ortsgenau: für Top-Städte mit echten Gebühren, für jede Gemeinde mit dem echten Grundsteuer-Hebesatz (Destatis), sonst mit transparentem Bundesland- oder Deutschland-Durchschnitt — klar als solcher gekennzeichnet.

Häufige Fragen

In Deutschland liegen die Kaufnebenkosten typischerweise zwischen 9 und 12 Prozent des Kaufpreises – zusätzlich zum Preis und meist nicht mitfinanziert. Setzen sich zusammen aus Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 Prozent je Bundesland), Notar- und Grundbuchkosten (rund 1,5 Prozent nach GNotKG) und gegebenenfalls Maklercourtage. Dieser Kaufnebenkosten-Rechner ermittelt den Betrag für Ihr Bundesland und Ihren Kaufpreis.
Notar- und Grundbuchkosten werden unmittelbar nach dem Notartermin fällig, die Maklercourtage vertraglich meist bei Schlüsselübergabe. Die Grunderwerbsteuer setzt das Finanzamt nach dem Kauf per Bescheid fest – zahlbar ist sie vor der Eigentumsumschreibung im Grundbuch (Unbedenklichkeitsbescheinigung). Die Fälligkeits-Zeitachse in diesem Rechner zeigt die Reihenfolge, damit Sie den Liquiditätsbedarf planen können.
Der Grunderwerbsteuersatz reicht 2026 von 3,5 Prozent in Bayern bis 6,5 Prozent etwa in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Schleswig-Holstein. Wählen Sie oben Ihr Bundesland, rechnet der Rechner den exakten Betrag aus Ihrem Kaufpreis.
Einmalige Kaufnebenkosten sind das eine – ab dem Eigentumsübergang laufen Grundsteuer, Abfallgebühren, Wasser und Abwasser, Straßenreinigung sowie Versicherungen. Dieser Rechner schichtet die Nutzungskosten ortsgenau: echten Grundsteuer-Hebesatz Ihrer Gemeinde (Destatis) sowie für Top-Städte echte Gebühren, sonst Bundesland- oder Deutschland-Durchschnitt – klar gekennzeichnet. Die Wohngebäudeversicherung hängt dabei stark am Baujahr: Leitungswasserschäden machen über die Hälfte aller Gebäudeschäden aus und treten in älteren Häusern deutlich häufiger auf – laut GDV bei Gebäuden ab 35 Jahren mehr als dreimal so oft wie bei Neubauten. Für ein Einfamilienhaus aus den 1920ern liegt der Beitrag daher eher bei 550 bis 1.100 Euro im Jahr statt bei 150 bis 400 Euro.
Ja. Das Bestellerprinzip gilt nur bei der Wohnungsmiete, nicht beim Immobilienkauf. Die Maklercourtage ist frei verhandelbar; marktüblich sind rund 3,57 Prozent inklusive Umsatzsteuer, oft geteilt zwischen Käufer und Verkäufer. Im Rechner können Sie Prozentsatz und Ihren Käuferanteil anpassen.
Quellen & Berechnungsgrundlage(5)

Preis- und Gebührenstand August 2026. Dieser Kaufnebenkostenrechner liefert Orientierungswerte und ersetzt weder die verbindliche Berechnung durch Finanzamt und Notar noch eine Objektprüfung. Mehr zum Kaufprozess in der Hauskauf-Checkliste.