briven startet bald — jetzt unverbindlich vormerken →
Zum Inhalt springen
NiedersachsenAGS 03403000

Bausachverständiger Oldenburg

Was ein Ortstermin kostet, wie lange er dauert — und wie Sie vorher klären, ob Sie überhaupt einen brauchen. Mit dem echten Baualtersbestand der Stadt.

Wohngebäude mit Baujahr
40.802
davon vor 1949 gebaut
16,9 %
stärkste Bauperiode
1990–1999

Baualtersspektrum Oldenburg

Anteil der 40.802 Wohngebäude mit Baujahrsangabe

vor 1919
7,7%
1919–1949
9,2%
1950–1959
10,4%
1960–1969
13,8%
1970–1979
14%
1980–1989
11,1%
1990–1999
15,1%
2000–2009
8,7%
2010–2015
5,2%
ab 2016
4,7%

Zensus 2022, Gebäude mit Wohnraum, 100-m-Gitter auf die Gemeindegrenze von Oldenburg zugeschnitten. Insgesamt zählt der Zensus dort 45.383 Wohngebäude. Gesamtzahl und Baujahrsklassen werden unabhängig voneinander anonymisiert, die Klassen addieren sich deshalb nicht exakt zur Gesamtzahl — hier auf 10,1 % genau. Die Anteile sind Größenordnungen, keine Auszählung.

Damit keine Missverständnisse entstehen

briven ist kein Sachverständigenbüro

Wir kommen nicht vorbei. Wir gehen nicht in den Keller, öffnen keine Revisionsklappe, messen keine Feuchte und klopfen keinen Putz ab. Wer das braucht, braucht einen Sachverständigen vor Ort.

Zum Marktstart beantwortet briven die Frage davor: eine Vorprüfung über bis zu 370 Prüfpunkte, in der Regel unter einer Stunde und ohne Terminvorlauf. Danach wissen Sie, ob ein Ortstermin nötig ist und worauf er schauen soll. Ein Sachverständiger hat Wochen Vorlauf — eine Besichtigung am Samstag nicht.

01 — Kosten

Was ein Ortstermin in Oldenburg kostet

Kurzbegehung / Kaufberatung

Begehung mit mündlicher Einschätzung, ohne umfangreiches Schriftstück

400 – 800 €

Ausführliches Zustandsgutachten

schriftlich, mit Dokumentation der Mängel

1.000 – 2.500 €

Eine amtliche Gebührenordnung gibt es nicht — die Preise sind frei vereinbar und hängen von Objektgröße, Anfahrt und Umfang ab. Wie sich der Preis zusammensetzt, steht im Kostenüberblick zum Baugutachter; ob sich der Aufwand lohnt, klärt der 3-Fragen-Test.

02 — Bestand

Der Gebäudebestand in Oldenburg

In Oldenburg stammen gut zwei Fünftel der Wohngebäude aus der Zeit vor 1970 (41,1 %). Im Mittel der hier ausgewerteten Städte sind es 57,9 % — Oldenburg hat also spürbar weniger Altbestand als der Durchschnitt.

Die stärkste einzelne Bauperiode ist 1990–1999 mit 15,1 % des Bestands. Wer hier ein Haus besichtigt, steht besonders oft vor einem Gebäude aus dieser Zeit. Die Klassen sind unterschiedlich breit gefasst, ein direkter Vergleich der Jahrzehnte untereinander trägt deshalb nicht.

Der Neubauanteil seit 2010 liegt mit 9,9 % über dem Mittel — die Chance auf ein junges Objekt ist hier größer als anderswo.

Höhen & Dachformen → Datenseite Oldenburg

03 — Besichtigung

Worauf es bei Baujahr 1990–1999 ankommt

Typische Bauweise: solider Standard, Wärmeschutzverordnung 1995, asbestfrei.

  1. 01

    Dämmung in Dach und oberster Geschossdecke: bis Juni 2000 durfte alte, biopersistente Mineralwolle verbaut werden — RAL-Gütezeichen oder Nachweis klären

  2. 02

    Heizungsanlage und Elektroverteilung sind rund 30 Jahre alt — Reststandzeit klären

  3. 03

    Fenster der ersten Generation Isolierverglasung: Dichtungen und Beschläge

Ausführlich dazu: Schadstoffe nach Baujahr einordnen. Der vollständige Ablauf steht in der Hauskauf-Checkliste.

Das sind Prüffragen für die Besichtigung, keine Aussage über ein bestimmtes Objekt. Ob sie zutreffen, entscheidet das einzelne Haus — nicht sein Baujahr.

Vor dem Ortstermin wissen, worauf er schauen soll

Zum Marktstart: Adresse eingeben, Unterlagen und Fotos ergänzen — die Vorprüfung sagt Ihnen dann, wo das Objekt steht und welche Fragen offen bleiben. Bis dahin können Sie sich auf die Warteliste setzen.

Auf die WartelisteIn der Regel unter einer Stunde

Häufige Fragen

Eine Kurzbegehung mit mündlicher Einschätzung liegt üblicherweise bei 400 bis 800 €, ein ausführliches schriftliches Zustandsgutachten bei 1.000 bis 2.500 €. Eine amtliche Gebührenordnung gibt es nicht, die Preise sind frei vereinbar.
Nein. briven ist eine automatisierte Vorprüfung und ersetzt kein Sachverständigengutachten und keine Prüfung vor Ort. Zum Marktstart klärt sie vorab, ob ein Sachverständiger nötig ist und worauf er schauen sollte — in der Regel unter einer Stunde. Derzeit ist die Anmeldung über die Warteliste möglich.
Gut zwei Fünftel der Wohngebäude in Oldenburg stammen aus der Zeit vor 1970. Die stärkste einzelne Bauperiode ist 1990–1999 mit 15,1 % des Bestands. Grundlage ist der Zensus 2022.

Datengrundlage

Baualtersbestand — Zensus 2022, Gebäude mit Wohnraum nach Baujahr (Jahrzehnte), 100-m-Gitterzellen. Datensatz, Lizenz dl-de/by-2-0.

© Statistische Ämter des Bundes und der Länder, 2025, dl-de/by-2-0, Daten verändert

Gemeindegrenzen — Verwaltungsgebiete 1:250 000 (VG250) des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie. Sie schneiden die Gitterzellen auf das Stadtgebiet zu und bestimmen damit jeden Wert mit.

© BKG (2026) dl-de/by-2-0, Daten verändert, Datenquellen: https://sg.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf

Die Aufbereitung — Zuschnitt auf die Gemeindegrenze, Aggregation je Stadt, Rundung — stammt von briven. Dafür trägt briven die Verantwortung, nicht die Datenbereitsteller.