Bausachverständiger Stuttgart
Was ein Ortstermin kostet, wie lange er dauert — und wie Sie vorher klären, ob Sie überhaupt einen brauchen. Mit dem echten Baualtersbestand der Stadt.
- Wohngebäude mit Baujahr
- 71.863
- davon vor 1949 gebaut
- 40 %
- stärkste Bauperiode
- 1919–1949
Baualtersspektrum Stuttgart
Anteil der 71.863 Wohngebäude mit Baujahrsangabe
- vor 1919
- 15%
- 1919–1949
- 25%
- 1950–1959
- 16%
- 1960–1969
- 12,1%
- 1970–1979
- 8,5%
- 1980–1989
- 7,1%
- 1990–1999
- 5,7%
- 2000–2009
- 5,7%
- 2010–2015
- 3%
- ab 2016
- 1,9%
Zensus 2022, Gebäude mit Wohnraum, 100-m-Gitter auf die Gemeindegrenze von Stuttgart zugeschnitten. Insgesamt zählt der Zensus dort 76.887 Wohngebäude. Gesamtzahl und Baujahrsklassen werden unabhängig voneinander anonymisiert, die Klassen addieren sich deshalb nicht exakt zur Gesamtzahl — hier auf 6,5 % genau. Die Anteile sind Größenordnungen, keine Auszählung.
Damit keine Missverständnisse entstehen
briven ist kein Sachverständigenbüro
Wir kommen nicht vorbei. Wir gehen nicht in den Keller, öffnen keine Revisionsklappe, messen keine Feuchte und klopfen keinen Putz ab. Wer das braucht, braucht einen Sachverständigen vor Ort.
Zum Marktstart beantwortet briven die Frage davor: eine Vorprüfung über bis zu 370 Prüfpunkte, in der Regel unter einer Stunde und ohne Terminvorlauf. Danach wissen Sie, ob ein Ortstermin nötig ist und worauf er schauen soll. Ein Sachverständiger hat Wochen Vorlauf — eine Besichtigung am Samstag nicht.
01 — Kosten
Was ein Ortstermin in Stuttgart kostet
Kurzbegehung / Kaufberatung
Begehung mit mündlicher Einschätzung, ohne umfangreiches Schriftstück
400 – 800 €
Ausführliches Zustandsgutachten
schriftlich, mit Dokumentation der Mängel
1.000 – 2.500 €
Eine amtliche Gebührenordnung gibt es nicht — die Preise sind frei vereinbar und hängen von Objektgröße, Anfahrt und Umfang ab. Wie sich der Preis zusammensetzt, steht im Kostenüberblick zum Baugutachter; ob sich der Aufwand lohnt, klärt der 3-Fragen-Test.
02 — Bestand
Der Gebäudebestand in Stuttgart
Stuttgart ist eine Stadt mit ungewöhnlich viel Vorkriegsbestand: 40 % der Wohngebäude wurden vor 1949 errichtet, 13,8 Prozentpunkte mehr als im Mittel der hier ausgewerteten Städte (26,2 %).
Die stärkste einzelne Bauperiode ist 1919–1949 mit 25 % des Bestands. Wer hier ein Haus besichtigt, steht besonders oft vor einem Gebäude aus dieser Zeit. Die Klassen sind unterschiedlich breit gefasst, ein direkter Vergleich der Jahrzehnte untereinander trägt deshalb nicht.
Insgesamt stammen gut zwei Drittel der Wohngebäude aus der Zeit vor 1970 (68 %, Serienmittel 57,9 %).
Höhen & Dachformen → Datenseite Stuttgart03 — Besichtigung
Worauf es bei Baujahr 1919–1949 ankommt
Typische Bauweise: Ziegelmauerwerk, teils Kriegsschäden überbaut, frühe Betonbauteile.
- 01
ob Kriegsschäden fachgerecht instandgesetzt oder nur überputzt wurden
- 02
Zustand der Kellerabdichtung und Drainage
- 03
Alter von Elektroinstallation und Steigleitungen — hier ist praktisch immer erneuert worden, die Frage ist wann
Ausführlich dazu: Feuchter Keller — die Ursachen unterscheiden. Der vollständige Ablauf steht in der Hauskauf-Checkliste.
Das sind Prüffragen für die Besichtigung, keine Aussage über ein bestimmtes Objekt. Ob sie zutreffen, entscheidet das einzelne Haus — nicht sein Baujahr.
Vor dem Ortstermin wissen, worauf er schauen soll
Zum Marktstart: Adresse eingeben, Unterlagen und Fotos ergänzen — die Vorprüfung sagt Ihnen dann, wo das Objekt steht und welche Fragen offen bleiben. Bis dahin können Sie sich auf die Warteliste setzen.
Häufige Fragen
Datengrundlage
Baualtersbestand — Zensus 2022, Gebäude mit Wohnraum nach Baujahr (Jahrzehnte), 100-m-Gitterzellen. Datensatz, Lizenz dl-de/by-2-0.
© Statistische Ämter des Bundes und der Länder, 2025, dl-de/by-2-0, Daten verändert
Gemeindegrenzen — Verwaltungsgebiete 1:250 000 (VG250) des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie. Sie schneiden die Gitterzellen auf das Stadtgebiet zu und bestimmen damit jeden Wert mit.
© BKG (2026) dl-de/by-2-0, Daten verändert, Datenquellen: https://sg.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/datenquellen/datenquellen_vg_nuts.pdf
Die Aufbereitung — Zuschnitt auf die Gemeindegrenze, Aggregation je Stadt, Rundung — stammt von briven. Dafür trägt briven die Verantwortung, nicht die Datenbereitsteller.